Manon – artist talk

Di, 13 Mär 2018
18:00 - 20:00

Manon
Gespräch / Diskussion
13. März, 2018, 18 Uhr
Raum 5.K11
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

In deutscher Sprache

Von 1977–1980 lebt Manon in Paris, seither mit Unterbrüchen (Amsterdam, Berlin, New York, Genua) wieder in Zürich. In Paris wendet sie sich 1978 der inszenierten Fotografie zu. Es entstehen wichtige Fotoserien in Schwarzweiss wie «La dame au crâne rasé», «Elektrokardiogramm 303/304», «Ball der Einsamkeiten». Diese sind in Kunsthäusern und Galerien im In- und Ausland zu sehen und in den Sammlungen wichtiger Schweizer Museen vertreten. Es existiert kaum eine Anthologie über neuere Fotografie, in der diese Bilder nicht erwähnt würden.
Es folgen Stipendien und Auslandsateliers. In den 80er-Jahren unterbricht eine Produktionspause, von der Manon heute sagt, dass sie überlebenswichtig gewesen sei, ihre Arbeit für sieben Jahre. Erst 1990 gestaltet sie für das Kunstmuseum St. Gallen wieder eine Fotoserie, diesmal in Farbe, wendet sich danach aber bis 1998 der Installation zu, beispielsweise mit «La Stanza delle donne» für den Palazzo Ducale in Genua.

Ihre vorwiegenden Themen sind heute die Erotik und die Vergänglichkeit. Dies gilt sowohl für die Fotoserie «Forever young», die speziell für die Übersichtsausstellung «Werkgruppen 1979–99» für Bianca Pilat Contemporary Art Chicago-Milano geschaffen wird und aus insgesamt rund 50 Bildern besteht, wie auch für die Fotoserie «Einst war sie Miss Rimini», welche im Herbst 2003 erstmals gezeigt wurde. Ein Buch zur Fotoserie «Einst war sie Miss Rimini» erschien im Sommer 2005. Im Frühjahr 2008 erschien im Zuge einer Ausstellung im Helmhaus Zürich und des Swiss Institute New York der Band «MANON - eine Person», in welchem Auszüge aus fast allen Arbeiten seit 1974 bis zu den Werken von 2008 (die Serie «Borderline») abgebildet sind. In den Jahren 2008-2011 entsteht die Arbeit «Hotel Dolores». Ein erster Auszug aus dieser Arbeit wurde im Januar 2011 im Aargauer Kunsthaus gezeigt, weitere Teile davon in anschliessenden Ausstellungen wie z.B. in der Galerie Jemiléh Weber und Galerie Baviera Zürich.
Es existieren mehrere TV-Filme, Videos und eine umfangreiche Bibliografie. 2013 MANON – Glamour und Rebellion».

Ausser verschiedenen Stipendien, z.B. dem Bundesstipendium, ist Manon Trägerin des Meret Oppenheim-Preises (2008), des Grossen St. Galler Kulturpreises (2013) und des Fontana-Gränacher-Preises (2008).

Bis zum 24. März 2018 ist die Ausstellung «Last Tango» von Manon (zusammen mit Mélodie Mousset) zusehen – kuratiert von Linda Jensen and Arianna Gellini. Weitere Informationen finden Sie unter www.lasttango.info.

Moderation: Joerg Bader, 1955 in Zürich geboren, ist Künstler, Kritiker, Kurator, Verleger und seit 2001 Direktor des Centre de la Photographie Genève

Bildunterschrift: Manon, Der Wachsaal, 2018, Rauminstallation, Dimensionen variabel. Last Tango, Zürich. Photo: Kilian Bannwart

3 Öffnungen
Letztes Update 14/03/2018

Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich, 8005, Switzerland

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Musik
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