Charles Aznavour

Sa, 22 Dez 2018
19:00 - 21:00

Die französische Legende live in Zürich!
Der 93-jährige Charles Aznavour bringt noch einmal seine französischen Chansons am
Samstag, 22. Dezember 2018 live ins Hallenstadion Zürich.
Keiner hatte dem 1,61 Meter grossen Sänger eine Karriere zugetraut: «Zu klein, zu dünn und eine Stimme, die klingt wie eine zerkratzte Schallplatte,» so urteilte einst die Presse. Inzwischen hat Charles Aznavour Weltkarriere gemacht und über 700 Chansons komponiert und getextet. Seine Fans sind ihm auch mit 90 noch treu ergeben.
Charles Aznavour: «Wenn man Hunger hat, muss man essen. Wir mussten alle unser Geld nach Hause bringen. Wir waren zu viert in unserer Familie: mein Vater, meine Mutter, meine Schwester und ich. Alle mussten wir arbeiten, um zu überleben. Ich bin zwar in Paris geboren, aber ich bin ein Kind von Ein-wanderern - ein Staatenloser. Und die Zeiten waren damals härter als heute.»
Charles Aznavour, Sohn armenischer Einwanderer, war während der Okkupation durch die Deutschen in verschiedenen Berufen tätig. Häufig musste er sich in Paris vor den Nazis verstecken. Doch er schrieb schon damals Lieder für Edith Piaf und Maurice Chevalier. Nach Kriegsende findet er An-schluss an Kabarettbühnen und Music Halls, wo er - wie viele hochbegabte Künstler von der Muse von Paris, Edith Piaf, gefördert wird. Durch diese Reputation und mit seiner anziehenden Höflichkeit und seinem sanften Charme - nicht zu vergessen die unverwechselbare Stimme - arbeitet er sich als Chan-sonier und Schauspieler hoch und etabliert sich als berühmter männlicher Sänger Frankreichs.
Beim Film arbeitet er erst spät. Zwar sieht man ihn schon 1938 in einer kleinen Rolle bei Christian-Jaque in «Das Geheimnis von St. Agil» mit Erich von Stroheim und Michel Simon, sowie anderen kleinen Filmrollen, doch erst in den Endfünfzigern nimmt man ihn im Kino wahr. Charles Aznavour steht immer wieder bei großen Regisseuren vor der Kamera, so bei Georges Franju in «Mit dem Kopf gegen die Wände» (1958), bei Jean Pierre Mocky in «Die nach Liebe hungern» (1959), bei André Ca-yatte in «Jenseits des Rheins» (1960) und bei Jean Cocteau in «Das Testament des Orpheus» (1960).
Aznavour in seiner armenischen Heimat. Seine Wurzeln hat er nie vergessen. Ende der 1980-er Jahre gründet er die Vereinigung «Aznavour für Armenien». Und erst vor drei Jahren begleitete er den Papst nach Eriwan. Zum Gedenken an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg singt er das Ave Maria.
Am liebsten, so gesteht Aznavour, würde er noch eine Fortsetzung seiner Memoiren schreiben. Ende - das ist ein Fremdwort für den temperamentvollen Franzosen. Charles Aznavour: «Ich habe überhaupt keine Lust zu sterben, das überlass ich denjenigen, die depressiv sind. Ich bin ein Optimist, wie Sie ihn selten in der Welt antreffen können.»
Erleben Sie die französische Legende live am Samstag, 22. Dezember 2018 um 20 Uhr im Hallensta-dion Zürich.

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Letztes Update 22/10/2018

Wallisellenstrasse 45, 8050 Zürich, Switzerland

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